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Wenn Mitarbeiter über die Grenzen denken

Hansres Emch ist Key Account und Sales bei aclevion AG. Er hat für seine Kunden über die Grenzen hinweggedacht. Sein Ziel war es, komplexe Softwarelösungen für alle involvierten Personen einfach, verständlich und umfassend erklären zu können.

Aus diesem Ansatz heraus ist das innovative Baukastensystem CONTEXT 3D entstanden. Eine universelle Methodik mit Zukunft, mit der sich auch vielschichtige Themen übersichtlich visualisieren lassen.

context3d.ch

Wer steckt hinter CONTEXT 3D?

Ich bin Hansres Emch und seit 7 Jahren bei aclevion AG (vormals censhare (Schweiz) AG) als Key Account und Sales tätig. Davor war ich in weiteren Unternehmen ebenfalls in den Bereichen Content Management und New Business Development aktiv. Im 2021 habe ich, parallel zu meiner Tätigkeit bei aclevion, die CONTEXT 3D gegründet und biete Unternehmen unter diesem Brand nun die CONTEXT 3D Methodik für die Bereiche Konzeption, Ausbildung und Entwicklung an.

Täglich hatte und habe ich immer mit Unternehmen aus unterschiedlichsten Branchen zu tun. Für mich ist es sehr spannend zu sehen, dass jedes Unternehmen seine eigenen DNA hat. Dementsprechend sind auch alle mit unterschiedlichen Herausforderungen bei der Weiterentwicklung von digitalen Systemlösungen sowie der Anpassung von Prozessen konfrontiert. Im Bereich, in dem ich mich heute bewege, betrifft dies natürlich in erster Linie das Datenmanagement von Kommunikationsinformationen und deren Ausleitung für die Multichannel-Anwendungen.

Die Anforderungen für die Einführung von neuen digitalen Systemtechnologien sowie den damit verbunden Prozess-Changes sind meist sehr umfangreich und komplex. In vielen Meetings mit Unternehmen zeigt sich, dass die Teilnehmer aus den verschiedenen Unternehmensbereichen ganz unterschiedliche Vorkenntnissen und Erwartungen haben. So besteht die Herausforderung solcher Meetings in erster Linie darin, für eine komplexe Materie in einer breiten Zuhörerschaft Verständnis zu schaffen und entsprechend auch die unterschiedlichen Bedürfnisse herauszuhören.

Was inspirierte Dich zur CONTEXT 3D Lösung?

Moderne Technologien interessieren und begleiten mich seit Jahren sowohl beruflich, als auch privat. Ich begeistere mich für alle Arten von Innovationen und habe mich in den letzten Jahren stark mit den Themen 3D-Druck, Laser Cutting und Steuerungsbausteine auseinandergesetzt. Es fasziniert mich immer wieder, was man mit den neuen Technologien alles realisieren kann.

Die Idee zu CONTEXT 3D kam mir jedoch im Rahmen meiner Tätigkeit bei aclevion. Als Berater ist mir aufgefallen, dass wir nach wie vor stark mit 2-dimensionalen Tools arbeiten, wenn Projekte visualisiert werden müssen. Power Point Präsentationen stehen nach wie vor hoch im Kurs und sind oftmals die gängige Möglichkeit, Projektevorhaben oder IT-Tools einer grösseren Zuhörerschaft zu erklären. Weniger abstrakte Visualisierungs-Werkzeuge fehlen, um komplexe, vielschichtige Themen einer diversifizierten Zuhörerschaft verständlich näher zu bringen.

Was zeichnet CONTEXT 3D aus?

CONTEXT 3D ist ein Baukastensystem. Konkret heisst das, dass wir die 2-dimensionle Fläche verlassen und mit diversen Bauelementen räumliche Themenkonstrukte erschaffen können. Das Baukastensystem erlaubt es, komplexe Zusammenhänge übersichtlicher und flexibler darstellen zu können. Themenszenarien, -module und -objekte können so z.B. gebaut und zueinander in Beziehung gesetzt werden. Diese Beziehungen können wiederum weiter qualifiziert und bei Bedarf immer wieder angepasst werden, ohne jedes Mal grosse Charts ändern zu müssen.

Die 3D-Darstellung verdeutlicht denn auch die komplexen Zusammenhänge innerhalb eines Projekts viel besser, da der Betrachter die 3-Dimensionalität eines Projektes nicht nur vor sich auf einem 2-dimensionalen «Blatt» hat und sich der 3D-Effekt lediglich im Kopf abspielt, sondern direkt greifbar vor sich auf dem Tisch. Der Betrachter kann bei Bedarf umgehend selbst ins Konstrukt eingreifen und dieses nach seinen Ansprüchen anpassen. Sei dies im Bereich von Themen, die ergänzt oder reduziert werden müssen, Relationen, die sich geändert haben oder Stati, die es anzupassen gilt.

Was beinhaltet der Baukasten?

Der Baukasten besteht aus verschiedenen, transparenten Plexiglas-Teilen und entsprechenden weiteren Elementen. Die Transparenz der Themenmodule erlaubt eine bessere Sichtbarkeit der verschiedenen Elemente, auch wenn diese in komplexen, sich überlappenden Konstrukten zusammengesteckt sind.

Die Basis-Elemente bilden die Themenszenario-Platten, welche den Scope definieren. Auf diesen werden Themenmodule und -objekte aufgebaut. Bauen kann man sowohl nach oben wie auch in räumlich verschiedene Richtungen – während man auf einem Blatt Papier immer in der Fläche bleiben muss. Die «Themenobjekte» können wiederum mit «Themenverbindern» zueinander in Relation gesetzt werden und die «Verbindungen» können auch nochmals gekennzeichnet werden. So kann eine Verbindung z.B. den Status einer «muss»- oder «soll»-Verbindung haben oder anzeigen, ob es sich um eine bidirektionale oder einfache Verbindung handelt.

Die Themenmodule können ebenfalls einzeln gekennzeichnet werden, z.B. mit Post-its oder vorbedruckten Schildchen. Und mit «Bezeichner» können unter anderem auch Rollen, Einzelpersonen und Personengruppen dargestellt werden, die innerhalb eines Konstrukts z.B. eine Anspruchsgruppe bilden.

Diese Auflistung zeigt einen grossen weiteren Vorteil von CONTEXT 3D: Der Baukasten ist nie abschliessend entwickelt, sondern ist in stetiger Bewegung und Fortentwicklung. Je nachdem wie er vom jeweiligen Nutzer verwendet wird und welche Bedürfnisse damit gedeckt resp. erklärt werden sollen, kann das Szenario verändert werden. Bei Bedarf können auch speziell auf einen Kundencase abgestimmte Elementteile (z.B. in einer speziellen Form oder Farbe) hergestellt werden, damit der Kunde sein spezifisches Projekt/Bedürfnis mit CONTEXT 3D visualisieren kann.

Für wen ist CONTEXT 3D geeignet?

Context 3D ist universell einsetzbar. Egal, ob man den Baukasten im didaktischen Umfeld braucht, im IT-Bereich oder als Führungstool etc. – schlussendlich bestimmt der Nutzer den Einsatzzweck.

Im didaktischen Bereich dient der Baukasten z.B. dazu, den Schülern und Studenten bestimmte Themen bildlicher darzustellen oder sie diese gar selbst erarbeiten zu lassen. Zusammenhänge werden dank der räumlichen Darstellung klarer ersichtlich, als wenn diese lediglich in Schriftform beschrieben sind. Und da selbst ins Geschehen eingegriffen werden kann, können Veränderungen ebenfalls einfacher nachvollzogen werden.

Der IT-Bereich profitiert von CONTEXT 3D insofern, dass auch komplexe und für Laien oft schwer verständliche IT-Konstrukte einfach visualisiert werden können.

Als Führungstool kann man CONTEXT 3D zudem bei komplexen Themenkonstrukten einsetzen, um eine Gesamtübersicht einfacher zugänglich zu machen.

Wie bereits erwähnt: Für die Nutzung von CONTEXT 3D gibt es fast keine Grenzen!

Context 3D ist:

  • universell einsetzbar
  • kreativ einsetzbar
  • technisch einsetzbar
  • strukturell einsetzbar
  • für die Ideenentwicklung geeignet
  • nicht branchengebunden
  • uvm.

Gibt es schon Feedback aus dem Markt resp. interessierten Kunden?

Erste Firmen aus der IT, im industriellen Bereich und Fachschulen haben das System im Einsatz. Ihre ersten Erfahrungen zeigen, dass CONTEXT 3D bei der Präsentation von komplexen Themenszenarien wertvollen Nutzen bringt. Zudem hilft Ihnen die CONTEXT 3D Methodik bei der Erarbeitung von abteilungsübergreifenden Prozessstrukturen und den damit verbundenen Abhängigkeiten und Aufgaben sehr.

Was möchtest Du mit CONTEXT 3D erreichen?

CONTEXT 3D soll Unternehmen dazu ermuntern umzudenken oder vielleicht müsste man eher sagen, für die Möglichkeit offen zu sein, mit einem vielschichtigen Tool ihre Projekte zu planen. Sicher war die Erfassung einer ganzheitlichen Sichtweise einer Thematik auch jetzt schon immer das Ziel der Unternehmen. Dennoch war es schwierig mit den bisherigen Tools vom 2-dimensionalen Denken wegzukommen.

CONTEXT 3D soll dabei helfen, die Erarbeitung der «Rundumsicht» für z.B. Projekte, Herausforderungen etc. zu vereinfachen, so dass erarbeitete Themen für die verschiedenen Anspruchsgruppen einfacher verständlich und greifbarer werden.

Bei der Erarbeitung von Themenwelten mit Bausteinen kommt zudem die Haptik mit ins Spiel, indem man die Einzelteile des CONTEXT 3D Baukastens zusammensteckt und ein grosses Ganzes schafft. Mit dieser zusätzlichen Dimension «nimmt man die zu bearbeitenden Thematiken tatsächlich in die Hand». Lösungen wachsen mit dem Zusammenstecken der Bauteile und können ebenso auch wieder optimiert und angepasst werden.

Deshalb glaube ich, dass CONTEXT 3D in ganz vielen Bereichen und für die unterschiedlichsten Thematiken einsetzbar ist. Denn jeder, der mit dem Baukasten arbeitet, bringt seine Bedürfnisse und Lösungen mit CONTEXT 3D zum Ausdruck. Dabei kann man sowohl mit den vorgegebenen Elementen arbeiten oder beliebige Elemente hinzufügen und diese sogar auch seinen Wünschen entsprechend anpassen.

CONTEXT 3D – der universelle Baukasten mit Zukunft.

Für die Nutzung von CONTEXT 3D gibt es fast keine Grenzen!

Hansres EmchGründer CONTEXT 3D